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Wohngebäudeversicherung Tarife

Eine passende und bedarfsgerechte Wohngebäudeversicherung versetzt den Hausbesitzer in die komfortable Lage, nach einem versicherten Schaden die beschädigten Teile reparieren oder im Extremfall auch das gesamte Gebäude neu errichten zu lassen. Abhängig vom Alter des Gebäudes ist nämlich immer der aktuelle Baupreis abgesichert, wenn nicht die Beschaffenheit der Bausubstanz Einschränkungen notwendig macht.

Als Versicherungs- und Finanzspezialisten wissen wir, worauf Sie achten sollten. Dabei bieten wir Ihnen eine Kombination aus kompetenter Fachberatung und stellen Ihnen die günstigen Online-Konditionen zur Verfügung. 

Wohngebäudeversicherung Vergleich: Baujahr und Zustand des Gebäudes

Wohngebäudeversicherung Tarife

Deswegen sind zum einen das Alter und zum anderen der Zustand des Gebäudes näher zu beschreiben, um in einem Vergleich belastbare Angebote ermitteln zu können. Wurden bei einem älteren Gebäude keine Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, so dass die wichtigen Komponenten, wie zum Beispiel das Dach, das Leitungswasser- und das Elektrosystem, als neuwertig gelten können, kann der Versicherungsumfang auf den Zeitwert reduziert werden.

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Zeitwert bringt Abzüge

Das bedeutet für den Schadensfall, dass bei Reparaturen Abzüge Neu für Alt vorgenommen und bei einem Totalschaden nur der tatsächliche Zeitwert erstattet werden. Auch bei den versicherten Risiken kann es hinsichtlich einer Sturm- oder Leitungswasser-Absicherung Probleme geben, wenn die Risiken für den Versicherer wegen der mangelhaften Bausubstanz zu groß werden.

Zu versichernde Gefahren auswählen

Der Umfang des Versicherungsschutzes kann sich nach den konkreten Bedürfnissen richten. Die Grundgefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel sollten aber in jedem Fall gewählt werden. Der Baustein Feuer-
Versicherung umfasst alle Schäden an der Bausubstanz durch einen Brand, einen Blitzschlag sowie eine Ex- oder Implosion.

Leitungswasser und Sturm

Beschädigungen, die durch bestimmungswidrig aus Leitungssystemen austretendes Wasser verursacht werden, gehören ebenso zur Leitungswasser-Versicherung wie Bruch- und Frostschäden. Eine wetterbedingte Luftbewegung mit mindestens acht Windstärken gilt als Sturm und so verursachte Schäden demzufolge als in der Sturm-Versicherung abgedeckt. Das können abgedeckte oder durch umgefallene Bäume beschädigte Dächer oder Hausbestandteile sein.

Elementarschäden gut abwägen

Darüber hinaus lassen sich weitere Gefahren, die zu einer Gebäudebeschädigung führen können, in der Elementarschadenversicherung vereinbaren. Dazu gehören Erdbeben, Überschwemmungen, Schneelawinen oder -druck sowie Beschädigungen durch einen Erdrutsch. Diese zusätzliche Absicherung ist in ausgewiesenen Überschwemmungs- und Hochwasser-Gebieten nicht oder nur sehr schwer möglich. Ausschlaggebend für die Beurteilung ist dabei die genaue Lage des Gebäudes.

Angaben zum Gebäude

Aus diesem Grund muss beim Vergleich zur Wohngebäudeversicherung zumindest die Postleitzahl angegeben werden. Weitere wichtige Information für die Versicherer sind das Baujahr des Wohngebäudes, also das Datum des ersten Bezuges, und die Größe der Wohnfläche. Ein weiteres Risikomerkmal ist der Gebäudetyp, also die Frage nach der Anzahl der Wohneinheiten. Bei Einfamilienhäusern muss angegeben werden, ob es eine Einliegerwohnung gibt.

Weitere Grundstücksbestandteile

Da in einer Wohngebäudeversicherung nicht nur das eigentliche Haus, sondern auch weitere Gebäude auf dem Grundstück versichert gelten, wird im Vergleich abgefragt, ob es Nebengebäude oder Garagen gibt, die mit berücksichtigt werden müssen. Diese erhöhen dann die Versicherungssumme, die zum einen zur Beitragsberechnung und zum anderen zur Bemessung der Entschädigung nach einem Schaden herangezogen wird.

Bauartklasse exakt festlegen

Die Auswahl der Bauartklasse wiederum beschreibt dem Versicherer das Risiko, das er mit der Versicherung übernimmt, und beeinflusst so direkt die Beitragshöhe. Dabei kann unterschieden werden nach den Bauartklassen 1 bis 5, wobei die 1 ein massives Bauwerk mit harter Dachung beschreibt, und nach den Fertighausklassen 1 bis 3, die sich nach der feuerhemmenden Wirkung der verarbeiteten Materialien unterscheiden.

Versicherungssumme für 1914

Im Vergleich wird entweder auf der Grundlage der angegebenen Wohnfläche eine Versicherungssumme für 1914 vorgeschlagen oder ein separates Berechnungstool zur Ermittlung angeboten. Wesentliche Kriterien sind neben der Fläche in den einzelnen Etagen auch die Dach- und Kellergestaltung und die Ausstattung hinsichtlich der Elektro- und Heizungssysteme sowie sanitären Einrichtungen.

Berechnungsgrundlage für aktuelle Versicherungssumme

Da sich die Baupreise permanent ändern, wird die Versicherungssumme von 1914 als Grundlage verwendet, die sich einfach mit dem amtlichen Baupreis-Index multiplizieren lässt, um eine aktuelle Bausumme zu erhalten. So ist der Versicherungsnehmer sichergestellt, denn unabhängig von der Preisentwicklung passt sich seine Wohngebäudeversicherung immer an den aktuellen Bedarf an.

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Summenermittlung überprüfen

Da insbesondere Wohngebäude durch Renovierungen, Um- und Anbauten im Laufe der Jahre Werterhöhungen erfahren, empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der versicherten Summe. Nur so kann sichergestellt werden, dass im Schadensfall keine Unterversicherung angerechnet und Abzüge vorgenommen werden müssen. Der Vergleich der Wohngebäudeversicherung kann zwar zunächst anhand der im aktuellen Versicherungsschein aufgeführten Summe erfolgen, sollte dann aber auf Aktualität getestet werden.

Weitere Faktoren für die Beitragshöhe

Um die effektive Beitragshöhe zu reduzieren, können Selbstbeteiligungen gewählt werden. Der Versicherungsnehmer kann also von vornherein festlegen, dass er Schäden bis zu 100, 250 oder 500 Euro pro Fall selbst übernimmt und dafür weniger Versicherungsbeitrag zahlt. Darüber hinaus kann die Zahlweise entweder jährlich, halb- oder vierteljährlich gestaltet werden, was aber wiederum Ratenzahlungszuschläge zur Folge hat und nicht von allen Versicherern angeboten wird.

Rabatt durch längere Laufzeit

Wird die Vertragslaufzeit über das obligatorische Jahr hinaus vereinbart, lassen sich Beitragsermäßigen von bis zu 15 Prozent erzielen. Um einen reallen Überblick zu erhalten, eignen sich aber zunächst die Konditionen für Jahresverträge. Ist ein Angebot so gut, dass es länger gebunden werden soll, kann die Laufzeit und damit die Ermäßigung immer noch verändert werden.

Erste Übersicht zum Vergleich

Schon die mit den eingegeben Daten erreichte erste Übersicht der zum Bedarf passenden Angebote zeigt zum einen, dass nur wenige Versicherer überhaupt Elementarschäden absichern, und zum anderen, dass die genaue Analyse der Details überaus wichtig ist. Zwar geben verschiedene Bewertungen einen Aufschluss darüber, inwieweit die einzelnen Tarife die Anforderungen erfüllen, aber die Vertragsgestaltung in der Wohngebäudeversicherung unterscheidet sich in den einzelnen Positionen erheblich.

Wichtige Kriterien überprüfen

Bei der vergleichenden Übersicht von drei Anbietern fällt schon bei den versicherten Gefahren auf, dass nicht alle Versicherer Selbstbeteiligungen im Bereich der Elementarschäden vereinbaren. Allerdings können diese dann mit zehn Prozent, mindestens 350 und maximal 4.500 Euro, auch erheblich ausfallen, wobei der Versicherungsbeitrag in dieser Variante auch noch erheblich höher als bei den anderen Angeboten ist.

Beitragsfreie Feuer-Rohbauversicherung

Dieser Punkt ist insbesondere für den Neubau interessant, denn hier wird ausgewiesen, für welchen Zeitraum eine beitragsfreie Feuer-Rohbauversicherung eingeschlossen ist. Das bedeutet, dass während der Bauphase nur Feuer versichert ist, dafür aber kein Beitrag erhoben wird, wenn der Vertrag gleich komplett abgeschlossen wird. Die Laufzeit verlängert sich dann um die Zeit bis zur Fertigstellung des Hauses. Die Angebote reichen hier von 12 bis zu 24 Monaten, wobei eine mehrjährige Vertragsdauer als Bedingung formuliert sein kann.

Überspannungsschäden in der Feuer-Versicherung

Ein wichtiger Bestandteil in der Feuer-Versicherung sind die Überspannungsschäden, die nach einem Blitzschlag an als Gebäudebestandteil geltenden elektrischen Geräten, wie zum Beispiel der Heizungssteuerung, erhebliche Schäden anrichten können. Hier werden Einschlüsse bis zu 100 Prozent der Versicherungssumme, aber auch Begrenzungen auf 2 Prozent und maximal 7.500 Euro angeboten. Wobei die schlechtere Lösung bei einem höheren Beitrag zu verzeichnen ist.

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Weitere Kosten in der Wohngebäudeversicherung

Ebenso verhält es sich mit Nutzwärmeschäden, die durch Wärmequellen ausgelöst werden, Aufräum- und Entsorgungskosten, die insbesondere nach größeren Gebäudeschäden fällig werden, und Schäden durch einen allmählichen Wasseraustritt. Die abweichenden Regelungen stellen erhebliche Leistungsunterschiede dar, die sich im Schadensfall dramatisch auswirken können und somit unbedingt Beachtung finden sollten.Nähere Details zu folgenden Themen:

Einbruchschäden am Gebäude

In diesem Punkt positionieren sich die einzelnen Versicherer ebenfalls sehr unterschiedlich. Übernehmen die einen Einbruchschäden am Gebäude, wie zum Beispiel eingeschlagene Fensterscheiben, bis zu 100 Prozent der Versicherungssumme, verweisen andere auf separate Versicherungsmöglichkeiten oder begrenzen die Entschädigung, zum Beispiel auf ein Prozent unter der Voraussetzung, dass es sich um ein Ein- oder Zwei-Familien-Haus handelt.

Mietverlust und Sachversicherungskosten

In diesem Punkt sind die Anbieter sich relativ einig, alle ersetzen bis zu 24 Monate lang die entgangenen Mieten nach einem versicherten Schaden. Bei den eingeschlossenen Sachversicherungskosten gehen die Angebote wieder weit auseinander: Ein Anbieter hat diese gar nicht vorgesehen, bei anderen werden diese Kosten, die insbesondere zur Schadenfeststellung anfallen können, zumindest teilweise übernommen.

Entschädigung bei Vandalismus

Eine Entschädigung für Gebäudebeschädigungen, die nicht mit einem Einbruch zusammenhängen, also als Vandalismus bezeichnet werden können, ist nur bei einigen Versicherern im begrenzten Umfang vorgesehen. Graffiti-Schäden werden vollkommen separat behandelt und die Kosten zur Beseitigung ebenfalls nur begrenzt ersetzt. Die Einstellungen können abhängig vom gewählten Vergleich entsprechend verfeinert werden.

Preis und Leistung im Verhältnis

Da sich das Tarif-Angebot sowohl nach Preis als auch nach Leistung sehr unterschiedlich gestaltet, kann eine Entscheidung nur auf einer Abwägung des besten Verhältnisses beruhen. Erstaunlich ist, dass die hohen Beiträge nicht unbedingt einen größeren Versicherungsumfang bedeuten müssen. Zu beachten sind auch die verschiedenen Modelle, die zum Teil pauschal unbegrenzte Versicherungssummen oder gestaffelte Prämien nach Anzahl der Wohneinheiten vorsehen.

Versicherte Gefahren gut abwägen

Insbesondere die Auswahl der Elementarschäden schränkt die in Frage kommenden Tarife erheblich ein, so dass der Versicherungsnehmer eine fundierte Risiko-Analyse durchführen sollte. Dabei spielt die Entfernung zum nächstgelegenen fließenden Gewässer, das über die Ufer treten und eine Überschwemmung auslösen könnte, eine entscheidende Rolle. Aber auch das Thema Starkregen sollten nicht unbeachtet bleiben.

Risiko für Elementarschäden

Starkregen führt regelmäßig zu einem Rückstau im Keller, wenn die Kanalisation die großen Wassermengen nicht aufnehmen kann. Der Versicherungsnehmer sollte also genau überlegen, welchen Risiken sein Haus realistisch ausgesetzt ist. Die Auswahl beeinflusst die Angebote und die Beiträge entscheidend, kann aber auch existenziell wichtig sein.

Wohngebäudeversicherung Tarife

Die Vielfalt der unterschiedlichen Ein- und Ausschlüsse in der Vertragsgestaltung zur Wohngebäudeversicherung macht einen detaillierten Vergleich notwendig, um eine fundierte Aussage zu den Konditionen zu erhalten. Insbesondere der korrekten Berechnung der Versicherungssumme und der Auswahl der versicherten Gefahren sollte dabei großes Augenmerk geschenkt werden.

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