Festgeldvergleich 2017

Das Festgeld gehört zu den sichersten Anlageformen in Deutschland. Anleger sind vom Staat bis zu einer Summe von 100.000 Euro geschützt. Beträge, welche größer sind, können nicht abgesichert werden. In der letzten Finanzkrise von 2008 konnte sich das Sicherheitssystem bewähren. Sämtliche Einlagen bei der Bank blieben von den Kursschwankungen unberührt. Doch Bankexperten raten auch zur Vorsicht. Denn die Zinsentwicklung ist seit Jahren rückläufig.

Als Versicherungs- und Finanzspezialisten wissen wir, worauf Sie achten sollten. Dabei bieten wir Ihnen eine Kombination aus kompetenter Fachberatung und stellen Ihnen die günstigen Online-Konditionen zur Verfügung. 

Festgeldvergleich 2016: Berechnung der Zinsen

Festgeldvergleich 2016

Je nach Anlagedauer variieren die Zinsen für Festgeldkonten. So erhalten Verbraucher für eine drei- oder sechsmonatige Geldanlage einen niedrigeren Zinssatz, als es beispielsweise bei einer drei- oder vierjährigen Anlagedauer ist. Die Höhe der Zinsen variiert aber auch mit dem Anlagebetrag. So bieten manche Kreditinstitute bei einer Anlagesumme von beispielsweise 2.000 Euro eine niedrigere Verzinsung als bei 10.000 Euro. Hier können Sie sich über Festgeldanlagen informieren.

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Wie wird der Zinsüberschuss übertragen

Bei der jährlichen Zinsausschüttung werden in der Regel die Überschüsse auf ein Girokonto überwiesen. Der Kontoinhaber hat aber auch die Möglichkeit, die Zinserträge auf ein Tagesgeldkonto anzulegen. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn die Zinsen in der Zwischenzeit wieder steigen. Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Zinseinnahmen steuerpflichtig sind.

Worauf müssen Anleger achten

Zu den beachtenswerten Aspekten gehören

  • – die Höhe der Verzinsung und Zinsbindung,
  • – eventuelle Bonuszahlungen zur Kontoeröffnung,
  • – Mindest- und Höchstanlagebeträge,
  • – die Höhe der Einlagensicherung und
  • – Wiederanlage oder automatische Auflösung des Kontos zum Vertragsende
Besonderheiten

Im Gegensatz zu einem Sparbuch oder einem Girokonto, hat der Nutzer keinen Zugriff auf das Festgeldkonto. Dafür erhält er auch deutlich bessere Zinsen. Muss der Verbraucher dennoch auf das Guthaben zugreifen, kann die Bank Stornogebühren und Zinsgebühren als Entschädigung verlangen. Aus diesen Grund sollte sich der Anleger sicher sein, dass er die angelegte Summe in naher Zukunft nicht braucht.

Eventuelle Bonuszahlungen zur Kontoeröffnung

Einige Kreditinstitute gewähren Neukunden einen Extrabonus bei der Eröffnung eines Festgeldkontos. Wie hoch der Bonus ausfällt und welche Kriterien für dessen Zahlung eingehalten werden müssen, sind ebenfalls dem Festgeldvergleich zu entnehmen. Nutzer sollten aber auch berücksichtigen, dass es keinen gesetzlichen Anspruch auf die Bonuszahlungen gibt.

Mindestanlagebeträge

Bei manchen Finanzinstituten muss auf das Festgeldkonto ein Mindestbetrag eingezahlt werden, der beispielsweise bei 2.500 oder 5.000 Euro liegen kann. Andere Banken gewähren die attraktive Verzinsung bereits ab dem ersten eingezahlten Euro. Laut dem aktuellem Test 2014 der Stiftung Warentest, konnte ein Anbieter besonders auf sich aufmerksam machen. Die VTB Direktbank hat eine Mindestanlage von 500 Euro, bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Kein andere Anbieter konnte mit dem diesen Konditionen mithalten.

Höhe der Einlagensicherung

Verbraucher sind in Deutschland bis zu einer Anlagesumme von 100.000 Euro über den staatlichen Anlegerschutz abgesichert. Kontobesitzer die größere Summen anlegen wollen, können nicht staatlich abgesichert werden. Doch es besteht die Möglichkeit, sich bei der Bank über mögliche private Absicherungen zu informieren. Ist der Anbieter im „Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken“ mit angeschlossen, können auch große Anlegesummen versichert werden. Mehr Nachrichten zu den Themen:

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Ablauf nach Vertragsende

In diesen Fall, muss der Anleger sich vor Vertragsabschluss informieren. Es existieren hier mehrere Möglichkeiten. Einmal kann die Bank die Summe auf das Referenzkonto überweisen und das vorhandene Festgeldkonto wird aufgelöst. Andererseits kann sie auch nach dem Ende des Vertrages das Geld wieder neu anlegen. Daher raten Finanzexperten dazu, der Bank schon zu Beginn des Vertrages mitzuteilen, wie zum Vertragsende handeln soll.

Vorteile der Festgeldkonten

  • – stabile und planbare Verzinsung während der gesamten Laufzeit,
  • – sichere Geldanlage,
  • – in den meisten Fällen kostenlose Kontoführung,
  • – Anlagezeiträume von drei Monaten bis hin zu zehn Jahren wählbar,
  • – durch den Einlagensicherungsfond abgesichert,
  • – kann als Eigenkapitalleistung beim Bau oder Erwerb einer Immobilie verwendet werden.

Besonderheiten der Festgeldanlage

Besonders interessant ist das Festgeld für Immobilienbesitzer. Sie können dieses Konto als Eigenmittel angeben. So ist es möglich, jeder Zeit über das Guthaben zu verfügen. Ratgeber raten zusätzlich dazu, dass ein bestimmter Betrag auf ein Tagesgeldkonto überwiesen werden sollte. So können unerwartete Kosten schneller und besser aufgefangen werden.

Nachteile des Festgeldkontos

  • – keine Zinsänderungen während der Vertragslaufzeit,
  • – nur in Ausnahmefällen vorzeitige Verfügbarkeit mit großen finanziellen Abstrichen

Keine erneute Einzahlung möglich

Laut den Bankrichtlinien ist es nicht ohne weiteres möglich, die Anlegesumme aufzustocken. Jede Erhöhung der Summe, kommt einer neuen Eröffnung eines Kontos gleich. Doch dass muss nicht automatisch ein Nachteil sein. Denn die Zinsen auf dem Finanzmarkt ändern sich sehr schnell. So kann eine neue Anlage auch als Chance gesehen werden.

Festgeldvergleich 2016

Bankkunden die auf der Suche nach einer sicheren, aber auch zinsbringenden Geldanlage sind, für die ist das Festgeldkonto eine gute Alternative. Doch der Festgeldvergleich macht auch deutlich, dass die Angebote der Banken nicht nur auf Zinsen kontrolliert werden sollte. Einige Anbieter dieses Kontos, haben unterschiedliche Vertragskonditionen, die nicht immer zu Vorteil des Anlegers ausgelegt sind.

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